Der heilige Jakobus der Ältere (1749-50)aus Badische Zeitung, 16. Oktober 2019 zu Geschmackssachen
Tiepolo in Stuttgart
Seine Zeitgenossen überhäuften ihn mit Superlativen. Tiepolo ist primär ein Künstler, der seine Gegenwart kritisch beäugt und mit seiner Ästhetik weit in die Zukunft vordringt.
Von Christa Sigg
Schon die Ansage ist ziemlich kühn: "Der beste Maler Venedigs" wird mit Giovanni Battista Tiepolo in Stuttgart prominent und frühzeitig auf den Schild gehoben. Denn während sich Franzosen und Italiener noch um Leonardo klopfen, setzt man in der Staatsgalerie bereits aufs nächste Jubiläum. Im März 2020 jährt sich der Todestag des Rokkokokünstlers zum 250. Mal, 1770 starb er fern der Heimat in Madrid. Und um den Übermut gleich aufzuklären: Es sind Tiepolos Zeitgenossen, die ihn mit den schönsten Superlativen überhäufen und quer durch Europa empfehlen. Mit einem Ranking über die Jahrhunderte hinweg hat das natürlich nichts zu tun, zumal der 1696 geborene Maler ohne die rund 200 Jahre älteren Vorfahren wie Veronese oder Tizian nicht denkbar wäre – auch das vermittelt die von Annette Hojer kuratierte Schau mit ihren 120 Werken ganz nonchalant.
Residenz Würzburg, TreppenhausfreskoDoch Tiepolo ist vor allem ein Künstler, der die Gegenwart kritisch beäugt und mit seinen individuellen, oft genug humorvoll ironischen Lösungen weit in die Zukunft vordringt. Die Aufklärung steht in der Warteschleife, das übersieht man gerne vor der Fulminanz seiner Ausstattungen, egal ob in Kirchen, Veneto-Villen oder Palästen. Da öffnet sich einfach ein Himmel, Olymp, Elysium, was immer man erkennen will, und die zu Beginn der 1750er Jahre entstandenen Fresken der Würzburger Residenz sind in dieser Vita sicher das Opus magnum. Tiepolo bietet alles auf, um seinen fürstbischöflichen Auftraggeber Carl Philipp von Greiffenclau in eine hochherrschaftliche Chronologie zu setzen, in der gerade noch der Papst als Untertan fehlt.
Was man vor Ort aus der Ferne dann aber kaum wahrnimmt, sind die anarchischen Zutaten. Wenn eine Nymphe im – in Stuttgart ausgestellten – Präsentationsmodell für den Kaisersaal noch harmlos einen Fisch in der Hand hält, greift sie in der Umsetzung dem verzückten Flussgott Main unmissverständlich zwischen die Oberschenkel. Den profan-geistlichen Greiffenclau schien’s nicht zu stören. Dass der wenig diplomatische Tiepolo lieber mit den Handwerkern die Brotzeit einnahm, anstatt sich an seiner pompösen Tafel zu delektieren, dürfte den kunstsinnigen Mäzen viel mehr irritiert haben.
Porträt Carl Philipp von Greiffenclau, 1752-1753 Wobei der Maler seinen Berufsstand von Anfang an schonungslos reflektiert. Zwischen 1725 und 1730 setzt er sich mit dem antiken Apelles auseinander, der die Mätresse Alexanders des Großen porträtieren soll und sich prompt in die schöne Campaspe verliebt. Auch sie ist nicht abgeneigt, deshalb gibt sich der Feldherr generös und tritt voller Hochachtung für Apelles die Gespielin ab. Für unzählige Künstler war diese Anekdote ein willkommener Anlass, den eigenen Status zu heben. Tiepolo dagegen verkehrt die Episode zur Satire. Sein Apelles (s. u.) sitzt eine gute Stufe tiefer mit dem Rücken zur höfischen Gesellschaft. Will er Campaspe überhaupt sehen, muss er sich den Hals schmerzhaft verrenken. Entsprechend hilflos fällt der Blick des Malers aus, und was er auf die Leinwand bringt, ist mehr Karikatur als Aushängeschild.
Apoll verfolgt Daphne, 1755/60 Ein Hofkünstler hatte auch nicht viel zu lachen. Dabei gehörte Tiepolo zu den Spitzenverdienern, sein Salär in Würzburg war um ein Vielfaches höher als das des Baumeisters Balthasar Neumann. Dennoch ließ er sich nicht korrumpieren und blieb ein eigensinniger Kopf – bei aller farbintensiven Pracht, mit der er die Kunst der wirtschaftlich dahinsiechenden Serenissima noch einmal grandios zum Leuchten bringt.
Über alle geografischen Grenzen hinweg.
Das lässt sich in einer Galerie nur bedingt aufzeigen, Fresken sitzen nun mal fest im Mauerwerk, und riesige Altargemälde wie die über vier Meter hohe "Anbetung der Könige" aus der Alten Pinakothek in München sind kaum zu transportieren. Dafür ist das Œuvre Tiepolos in Deutschland erstmals in dieser Vielfalt und über sein gesamtes Schaffen hinweg zu erleben. Die letzte große Ausstellung vor 23 Jahren in Würzburg bezog sich naheliegend auf den Maler der Residenz. Um sich davon wenigstens eine Vorstellung machen zu können, ist in der Staatsgalerie immerhin das Deckenfresko aus dem Treppenhaus nachempfunden. Und nun hat man den Vergleich zu den Vorstudien, Ölskizzen und den dokumentierenden Zeichnungen von Tiepolos Sohn Domenico.
Anbetung der Könige, Entwurf 1753 Interessanter als die brillante Inszenierungsgabe des Meisters ist allerdings das Unterlaufen der Konventionen. Etwa beim Heiligen Jakobus (um 1750) aus dem Budapester Szépmüvészeti Museum. Der reitet nicht als triumphierender "Maurentöter" daher, wie es sich die Spanier gewünscht hatten, sondern schlägt mit seinem Schwert einen dunkelhäutigen Heerführer vermutlich zum Ritter. Und wenn der domestizierte Stier Jupiter unter der pomadigen Europa zusammenbricht und über allem ein Putto auf das Blitzbündel des Chefgotts pinkelt, ist das eine herrlich respektlose Persiflage auf den pathosangereicherten Mythenjubel der Zeit.
aus Scherzi di Fantasia Tiepolos Erfindungsgabe dreht schließlich wilde Pirouetten, wenn er in den Radierungsfolgen der "Vari Capricci" und der "Scherzi di Fantasia" (1740–1757) ein kurioses Personal aus Soldaten und Orientalen, jungen Frauen und neugierigen Knaben auf Affen, brennende Schlangen oder Eulen treffen lässt und dazu noch Eigentümlichkeiten wie Knochen und Urnen kombiniert. Im Gegensatz zu den gut zu entschlüsselnden Fresken Tiepolos kommt man hier zu keinem Ergebnis, die Unlösbarkeit des Rätsels hat Methode. Leicht möglich, dass sich in diesen alptraumhaften Szenen so etwas wie künstlerische Freiheit manifestiert. Und nicht nur wegen der ebenso dargestellten Eulen rückt plötzlich Goya ganz nahe. Der kannte und schätzte das Werk des Italieners, das machen die Blätter aus "Los Caprichos" (1799) überdeutlich. Die lichte Fülle des venezianischen Rokokos hat damit auch eine düster-bizarre, auffallend moderne Seite.
"Tiepolo. Der beste Maler Venedigs": Bis 2. Februar, Staatsgalerie Stuttgart,
Di bis So 10–17, Do bis 20 Uhr.
aus FAZ.NET,
Die verräterischsten Tennisschläger des Rokoko
Können Bilder aus dem achtzehnten Jahrhundert modern sein und uns
heute noch etwas sagen? Die intelligente Malerei Gian Battista Tiepolos
in Stuttgart spricht dafür.
Von Stefan Trink
Von Stefan Trink
Dass
Goya ein Prämoderner mit enormem Einfluss auf das zwanzigste
Jahrhundert war, wird niemand ernsthaft bezweifeln. Den nur eine
Generation älteren Maler Gian Battista Tiepolo aus Venedig hingegen
würden die meisten wohl als Hofkünstler spätabsolutistischer Herrscher
einordnen. Fakt ist, dass sich Tiepolo seine Freiheit als Maler für den
Würzburger Fürstbischof Carl Philipp von Greiffenclau, für ranghohe
Londoner Auftraggeber und den spanischen König in Madrid mindestens so
sehr erhielt wie der echte Hofmaler Goya. Im freien Spiel der oft
abgründigen Motive steht er diesem in nichts nach, wie jetzt eine Schau
zu seinem zweihundertfünfzigsten Geburtstag in Stuttgart zeigt:
„Tiepolo. Der beste Maler Venedigs“.
Dieser angesichts
venezianischer Malgenies wie Bellini, Tizian, Tintoretto oder Veronese
vermessen klingende Superlativ stammt nicht von Tiepolo. Sein
Zeitgenosse, der Kunstkritiker und Sammler Graf Francesco Algarotti,
rühmte seinen Landsmann solcherart vor Friedrich dem Großen. Und er lobte ausdrücklich dessen „Intelligenz der Kompositionen“
Bruch mit sakrosankter Tradition
Bruch mit sakrosankter Tradition
Dem wird sich jeder anschließen, der die Bilder in der Staatsgalerie sieht. Sie bilden durch kluge antizyklische Ankäufe im neunzehnten Jahrhundert vor allem von Zeichnungen und in den rokokofernen Siebzigern – Tiepolo-Gemälde für einen mittleren fünfstelligen Betrag! – einen in Deutschland unvergleichlichen Grundstock, wenn man vom unverändert größten Deckenfresko der Welt in der Würzburger Residenz absieht. Indem Tiepolo stets mit anscheinend sakrosankten Bildtraditionen bricht, immer etwas Neues erfindet oder oft sogar in Heiligenbildern Karikaturelemente einbindet und selbst in diesen intelligenten Neukompositionen die Formen ambivalent hält, so dass man bei ihm nie weiß, zu wem etwa ein Arm oder abgewinkeltes Bein gehört, bereitet er das fragmentierte Körperbild der Moderne vor. Sein Unglück im Sinne des Nachruhms war, dass er in und für eine sterbende Epoche arbeitete.
Eine
Europakarte in der Ausstellung zeigt die multinationale Ausbreitung
dieser intelligenten Bilder. Lange vor Pizza und Pasta in den Fünfzigern
gelangte so italienische Kultur unverfälscht über die Alpen in den
kalten Norden und bis nach Großbritannien und Spanien in den Westen.
Auch Maler können Exportschlager sein, mit dem gewichtigen Unterschied
freilich, dass sich Tiepolo, Canaletto und Co. selbst exportierten, weil
etwa der Würzburger Fürstbischof mit dem höchsten Gehalt an den laut
Napoleon „schönsten Pfaffenhof Europas“ lockte. Auch das ausbedungene
tägliche Deputat an Frankenwein für sich und seine mitmalenden Söhne war
mehr als üppig.
Dabei hat der Venezianer Tiepolo, der das Amt eines „Hofmalers“ aus seiner vordemokratischen Stadtrepublik ohnehin nicht kannte, diese Abhängigkeiten stets ironisch hinterfragt, wie sich insbesondere in dem Würzburger Residenzfresko mit seinen 677 Quadratmetern Fläche zeigt. Es erhebt den Fürstbischof und Reichskanzler Greiffenclau über die vier damals bekannten Kontinente auf den Seiten nur scheinbar in den Himmel. Denn dessen in den azurnen Himmel gemaltes Porträtmedaillon ist erst auf halbem Weg zu den - wohlgemerkt römischen - Göttern angekommen. Direkt zu seinen Füßen ist der Zwist zwischen den Höflingen und Künstlern spürbar, dem finster dreinblickenden Stuckateur Antonio Bossi etwa und dem wie ein Gott auf einem Kanonenrohr lagernden Ballistiker, Ingenieur und Meisterarchitekten Balthasar Neumann.
Dabei hat der Venezianer Tiepolo, der das Amt eines „Hofmalers“ aus seiner vordemokratischen Stadtrepublik ohnehin nicht kannte, diese Abhängigkeiten stets ironisch hinterfragt, wie sich insbesondere in dem Würzburger Residenzfresko mit seinen 677 Quadratmetern Fläche zeigt. Es erhebt den Fürstbischof und Reichskanzler Greiffenclau über die vier damals bekannten Kontinente auf den Seiten nur scheinbar in den Himmel. Denn dessen in den azurnen Himmel gemaltes Porträtmedaillon ist erst auf halbem Weg zu den - wohlgemerkt römischen - Göttern angekommen. Direkt zu seinen Füßen ist der Zwist zwischen den Höflingen und Künstlern spürbar, dem finster dreinblickenden Stuckateur Antonio Bossi etwa und dem wie ein Gott auf einem Kanonenrohr lagernden Ballistiker, Ingenieur und Meisterarchitekten Balthasar Neumann.
Hinterfragte Abhängigkeiten
In Stuttgart ist dieses Geflecht aus bösen Blicken und raffinierten Anspielungen gut nachvollziehbar, indem das Fresko des Residenztreppenhauses verkleinert unter die Saaldecke gehängt ist und man viele der überragenden Vorzeichnungen Tiepolos an den Wänden umher mit dem fertigen Bildhimmel darüber vergleichen kann. Und immer finden sich versteckte Details: Über die spannungsgeladene Skizze eines Trommlers für den Würzburger Kaisersaal, der mit der für die Prosperität der Stadt so wichtigen Vermählung des Stauferkaisers Friedrich I. mit Beatrix von Burgund in Würzburg ausgemalt war, setzt er unübersehbar einen topmodernen Tennisschläger. An keiner Stelle der zwei Riesenfresken aber ist Religiöses zu sehen, obwohl doch der Auftraggeber Fürstbischof war.
So kündigt sich
auch das Ende des religiösen Zeitalters in Tiepolos Malerei an: Seine
Heiligendarstellungen bleiben kühl reflektiert, ohne überschwengliches
barockes Pathos. In jedem dieser Bilder werden Zweifel an der bisherigen
Form des Kultus laut. Im „Martyrium der Heiligen Agatha“ etwa, der die
Brüste abgeschnitten wurden, scheint er offen die über Jahrhunderte
gemalte Art der voyeuristischen Zurschaustellung von Leiden zu
kritisieren, indem er die Geschändete durch kompositionelle Mauern aus
Leibern den Blicken der Gaffer entzieht. Er sucht nach neuen Wegen in
der Darstellung quasireligiöser Verehrung und findet sie in einem
Amalgam aus zeitloser Antike und rationaler Zuneigung. In seinem
„Hyazinth“ von 1753 lässt er Apoll nachvollziehbar stark um dessen
Geliebten Hyazinth trauern. Der nachmalig vom Gott in die gleichnamige
Blume Verwandelte und dadurch Verewigte liegt androgyn wie eine
Märtyrerin sterbend am Boden.>
Hyazinths Tod, 1752/53
In den ebenfalls in Stuttgart zu sehenden gezeichneten Vorbereitungen skizziert Tiepolo einerseits den atemnehmenden Versuch Apolls, den Oberkörper seines Freundes aufzurichten, der aber durch die einsetzende Totenstarre sogleich wieder in sich zusammensackt - als Vorbild für diesen berührenden Akt der Liebe nutzt Tiepolo die christliche Pietà, antike Statuen für die zweite Skizze. Auf beiden und dem daraus entstandenen Ölgemälde (s. o.) liegt rechts unter Hyazinth ein Tennisschläger, zum Zeichen, dass der Tod den Jugendschönen völlig überraschend beim Spiel ereilt hat. Im Gemälde erscheint auf dem Tennisrack zudem das Wappen des Grafen Wilhelm zu Schaumburg-Lippe, der dieses Bild für die erstaunliche Summe von zweihundert Zecchinen bei seiner Grand Tour in Venedig in Auftrag gab. Der Nom de guerre des Grafen, der passionierter Tennisspieler war, lautete: „Apoll“. Vertrackter Tiepolo! >
Hyazinth kommt somit nicht wie bei Ovid durch einen Diskuswurf von Apoll ums Leben, sondern durch einen unglücklich an den Kopf gedonnerten Tennisball, der als Corpus Delicti im Vordergrund neben der Leiche liegt. Das zerrissene Netz von Graf Wilhelms Tennisplatz auf Schloss Bückeburg ist im Hintergrund zu sehen. Noch abseitiger ist der Maler nur in seinen surreal traumweltigen „Scherzi“, mit denen die Staatsgalerie zu Recht einen gesamten Saal bestückt und die Goyas spätere „Caprichos“ vorwegnehmen, sich in ihren teils albtraumartigen Raumkonstellationen aber auch mit Piranesis „Carceri“ messen können.
Apoll führt dem Genius Imperii die Kaiserliche Braut zu
So könnte
Tiepolos wohl kurz vor seinem Tod 1770 entstandene „Ruhe auf der Flucht
nach Ägypten“ auch von Caspar David Friedrich gemalt sein. Fast mit der
Lupe muss man die Heilige Familie in dieser gebirgigen Landschaft
suchen; eine schüttere Riesentanne lehnt schräg im Bild und droht die
ohnehin schon gefährdeten Flüchtlinge jeden Moment unter sich zu
begraben. Dennoch wurden eben Friedrich und Blechen mit dieser
Bild-Wende hin zur Schwarzromantik berühmt und nicht Tiepolo - der
politische und soziale Wandel durch die Französische Revolution brachte
auch einen ästhetischen mit sich. Dessen Innovationen wurden schon bald
nach seinem Ableben nicht mehr rezipiert. Es sollte die Ära Goyas
werden, der diesen Bruch zu seinem Thema machte.
Nota. - Dass die Rokkoko-Malerei keineswegs so neckisch-dekorativ war, wie oft gesagt wurde, habe ich schon erwähnt. Vor allem dachte ich an Guardi, Chardin und Fragonard, doch bei weiterem Umsehen fand ich, dass auch die andern eine ordentliche Dosis Spott und Ironie untergemischt hatten. Sogar der präch- tige Tiepolo, aber um das wahrzunehmen, muss man als Deutscher den Kopf lange und weit in den Nacken legen, bis einem schwindlich wird, und wer tut das schon gern? Umso verdienstlicher die Suttgarter Ausstellung.
PS. Ist es Ihnen aufgefallen? Zwei Texte über Tiepolo, ohne dass von Rosa auch nur einmal die Rede ist.
JE
Nota. - Dass die Rokkoko-Malerei keineswegs so neckisch-dekorativ war, wie oft gesagt wurde, habe ich schon erwähnt. Vor allem dachte ich an Guardi, Chardin und Fragonard, doch bei weiterem Umsehen fand ich, dass auch die andern eine ordentliche Dosis Spott und Ironie untergemischt hatten. Sogar der präch- tige Tiepolo, aber um das wahrzunehmen, muss man als Deutscher den Kopf lange und weit in den Nacken legen, bis einem schwindlich wird, und wer tut das schon gern? Umso verdienstlicher die Suttgarter Ausstellung.
PS. Ist es Ihnen aufgefallen? Zwei Texte über Tiepolo, ohne dass von Rosa auch nur einmal die Rede ist.
JE
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