Donnerstag, 30. April 2020

Einbilden und urteilen, empirisch.

naturfotografen                                                                           zu Philosophierungen 

Wer immer das Denken geschäftsmäßig betreibt, bemerkt irgendwann, dass es in zwei Phasen geschieht. Zuerst schweifen die Gedanken freizügig nach rechts und links - und manchmal geht plötzlich ein Licht auf. Dann stürzt sich wie ein Habicht die Reflexion darauf, hält es fest und gibt keine Ruhe, ehe sie nicht alles bis auf die Knochen seziert hat. Manchmal hat sie Pech und muss es wieder verwerfen.

Das transzendentale Vernunftmodell der Wissenschaftslehre wäre ohne allen Sinn, würde man ihre Abstraktionen nicht in den Gestalten des wirklichen Vorstellens wiederfinden können.
 

Das ist nicht Denkpsychologie. Wenn die Denkpsycholgie darin etwas für sie Brauchbares finden kann, sei es ihr unbenommen. 




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