Samstag, 27. Juni 2020

Ohne Begierde kein Bewusstsein.

Gyula Benczúr                            zu Wissenschaftslehre - die fast vollendete Vernunftkritik
 
Die Begierde gilt für alle endliche Vernunft; wer der Begierde entledigt sein will, der will des Bewusstseins entledigt sein.
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J. G. Fichte, Wissenschaftslehre nova methodo, Hamburg 1982, S. 145


Nota. - Was auf der organischen Vorderseite Gefühl heißt, heißt auf der Rückseite Begierde.
Merke: Die Wissenschaftslehre handelt nicht von den Dingen, sondern von unseren Vorstellungen. Aber weil wir selber dazugehören, stellen wir uns Dinge vor, die wirklich sind. Weil ich fühle, bin ich begehrlich, und um-gekehrt.
JE





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