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zu Wissenschaftslehre - die fast vollendete Vernunftkritik
Fichte war in seiner Darstellung an den Punkt gelangt, wo die Reihe vernünftiger Wesen nicht mehr als transzendentale Bedingung, sondern als historische Gegebenheit auftrat; und mit ihr notwendiger Weise die intelligible Welt.
Man sollte meinen, damit sei der zweite Gang der Wissenschaftslehre - nach dem analyti-schen Auffindung des Grundes die genetische Rekonstruktion des Systems der Vernunft - in
der Sache abgeschlossen. Damit ist die Arbeit der
Transzendentalphilosophie ihrem Um-fang nach besorgt. Folgen kann nun nur
noch reelle Wissenschaft.
Die intelligible Welt ist notabene ein System in processu. Als ein Reales befindet sie sich in einem Fortschritt unendlicher Bestimmung - und bleibt eo ipso Gegenstand philosophi-scher Kritik; auf jedem Punkt ihrer je gegebenen Bestimmtheit. Sie ist sachliche Voraus-setzung der Kritik, jene hat bei ihr anzufangen, so wie sie eben geworden ist. Das gilt für alle Bereiche des reellen Wissens, seien seine Gegenstände sinnlicher oder intelligibler Na-tur.
Das gilt auch für das positiv geltende Recht und dessen spekulative Begründungen.
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Reihe intelligibler Wesen - Sprachgemeinschaft - 'Sprachspiel':
Es ist den wirklichen vernünftigen Wesen gegeben; sie lernen es, wie es ist. So wie es ist, besteht es aus mehr oder minder bestimmten Begriffen: Ihre Bedeutung ist ihre 'Verwen-dung im Sprachspiel'. Sie bedeuten das, wozu sie durch ihre Stellung im System aller andern Begriffe bestimmt sind. Die Begriffe können gelernt werden, ohne vorgestellt zu werden - ohne dass ihre notwendige Genesis aus tätigem Vorstellen bedacht wird. Auf nichts anderm beruht die unentwegte Wiedergeburt der Dogatismen, Formularphilosophien, und die Kri-tik wird immer genug zu tun haben.
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