Sonntag, 17. Oktober 2021

Behüterlis Nachtgebet.

oliunid                                                                  zu  Levana, oder Erziehlehre

 aus derStandard.at, 17. 10. 2021

SPÖ drängt auf Ausbau der Ganztagesbetreuung
SPÖ-Bildungssprecherin Petra Vorderwinkler vermisst dafür die Mittel im Budget

Wien – Die bekannt gewordenen Chats, wonach Sebastian Kurz (ÖVP) dereinst aus strategischen Gründen eine Einigung zum Ausbau der Nachmittagsbetreuung torpediert haben soll, haben dieses Thema wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt. Die SPÖ rückt daher aus, eine Verbesserung des Status quo zu verlangen. Konkret will Bildungssprecherin Petra Vorderwinkler einen Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung.

Was sie im Budgetentwurf von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) liest, missfällt ihr. Bei den Mitteln für den Ausbau der ganztägigen Schulen bleibe nämlich alles beim "Alten". Die Quasi-Halbierung der Förderung der Mittel durch eine Streckung der Periode führe dazu, dass die Ziele auf den auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben würden. Auch beim Ausbau der Kinderbetreuung finde sich kein einziger zusätzlicher Cent im Budgetentwurf.

Dabei lägen die Vorteile ganztägiger Betreuung auf der Hand. Es gebe bessere Leistungen und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. "Wir könnten längst eine Schule haben, in die ein Kind ohne Schultasche kommen kann und die es ohne Hausübung wieder verlässt, weil die gesamte Bildung Sache der Schule und nicht der Möglichkeiten und Zeit der Eltern ist", meint Vorderwinkler. (APA)

 

Nota. - Sie fragen, warum ich Ihnen das poste? Dann lesen Sie's mal ganz genau, gern auch zwischen den Zeilen: Von "ganztätigen Schulen" ist da die Rede, und sonst - von nichts als "Betreuung"! 

Vorteile, die auf der Hand lägen, werden als Schweineschwänzchen angehängt, nämlich "eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie". Und von "besseren Leistungen" redet sie wider besseres Wissen? Das glaube ich nicht einmal. Ich glaube vielmehr, um Informa-tionen hat sie sich garnicht erst bemüht. Sie kann sicher sein, dass sie in der großen weiten Öffentlichkeit keiner mit Nachfragen behelligt: Selbst Sebastian Kurz bremst bloß hinterm Rücken, und nicht aus sachlichen, sondern aus parteitaktischen Gründen.

JE

 

 

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