zu Philosophierungen
Vernünftig ist
dasjenige Denken, das von der Voraussetzung ausgeht, dass es Wahrheit
gibt und dass sich der Unterschied von wahr und unwahr durch Überprüfen
der Gründe erken-nen lässt. Vernunft
ist die Projektion eines Zustandes, in dem alle Gründe geprüft und
be-stätigt sind. Als Projektion ist dieser Zustand selbst nicht
begründet, sondern intendiert. Denn lediglich intendiert war schon die
Voraussetzung, und lässt sich auf Gründe nicht stützen.
Das
ist eine rein logische Bestimmung. Reell und empirisch ist Vernunft nur
eine Art Wurf-anker, der nach einem gedachten Halt ausgeworfen wird.
27. 8. 13
Nachtrag. - Als Projekt ist sie ein prâgma - oberster Handlungszweck. Als Zweck ist sie vor-ausgesetzt und nicht begründet. Sie kann sich immer nur rechtfertigen - durch Handeln. Sie gilt nur problematisch, und zwar die Vernunft selbst sowohl als ihre Voraussetzung: dass es Wahrheit gebe.
Nota. Das
obige Bild gehört mir nicht, ich habe es im Internet gefunden. Wenn Sie
der Eigentümer sind und seine Verwendung an dieser Stelle nicht
wünschen, bitte ich um Nachricht auf diesem Blog. JE
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