In der Wirklichkeit kommt die Bestimmtheit vor der Unbestimmtheit.
Es geht in der Philosophie nicht um Begriffe und deren handlichste Definition, sondern um das materiale Vorstellen selbst.
Dem Begriff nach kommt die Unbestimmtheit vor der Be-stimmung. Woher die
Bestimmung aber kommt, wird gar nicht gefragt. Doch die Intelli-genz, die
in einer Reihe vernünftiger Wesen zur Welt gekommen ist, trifft zuerst allent-halben auf schon (von Andern) Bestimmtes.
Unbestimmtheit ist das, was sie zuerst nicht kennt, darum erscheint sie
ihr, wo sie ihr be-gegnet, von vornherein als zu überwindender Mangel:
als ein zu-Bestimmendes. Als was sie zu bestimmen ist, weiß sie nicht, aber dass. Das Was schwebt ihr als Möglichkeit vor. 1. 6. 17
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